Reisebericht

 
Autor:
Christiane K.

Kontinent / Land:
Asien / Jordanien

20.03. - 03.04.2004

Reise anschauen

Am Nachmittag startet die Reise nach Jordanien, von Frankfurt fliegen wir nach Amman. Wir, das sind Gaby, Franz und ich*. Zu dritt sitzen wir in einer Reihe und können uns auf dem Hinflug schon mal beschnuppern. Mehr als zwei sind eine Gruppe – und wie sich herausstellt, passt unser Trio prima zusammen.
Späte Ankunft in Amman, am Flughafen werden wir von einem Vertreter der lokalen Agentur mit einem Kleinbus abgeholt und werden ins Hotel gebracht. Noch gemeinsam ein Tee, quasi als Begrüßungs- und Gute-Nacht-Getränk. Am nächsten Morgen treffen wir im Hotel unseren Reiseleiter Luay, der uns von jetzt an nach und in Petra begleiten wird.
Nur wenige Wochen vor Reisebeginn kam die Nachricht von Nomad-Reisen, dass die deutsche Reiseleiterin Janine einen Unfall hatte und die Tour nicht mitmachen kann. So, und was nun? Von den angemeldeten Teilnehmern blieben drei übrig, die einverstanden waren, die Reise auch ohne deutschsprachige Reiseleitung anzutreten. Und wie sich herausgestellt hat, war das ohne Einschränkung eine gute Entscheidung – alles hat bestens geklappt.

Wir verlassen Amman, nach dem Frühstück geht es los, und nach einigen Stunden Fahrt Richtung Süden erreichen wir Wadi Musa und bestaunen schon mal den ersten Ausblick auf diese wilde Bergwelt. In der Stadt gönnen wir uns nochmal ein Mittagessen im Restaurant, mit vielen leckeren Vorspeisen, auf Stühlen und am Tisch sitzend. Mittlerweile sind auch unsere lokalen Begleiter eingetroffen, Khalil und Hussein. Abschied vom Transferbus, ab dem großen Besucherzentrum von Petra geht es zu Fuß weiter, mit unserem Tagesrucksack „bepackt“. Ganz gespannt auf den Siq, das Schatzhaus, und was uns ab jetzt erwartet. (Nur eines sollte man verbieten, dass die Pferdevermieter ihre Tiere im wilden Galopp auf dem gerölligen Weg wie die Wilden rauf und runter jagen – so denkt nun mal der deutsche Tierfreund bei sich!)
Tja und dann: oft beschrieben, in allen Reiseführern abgelichtet – deswegen beschreibe ich diesen beeindruckenden, wunderschönen Weg hinab in die alte Nabatäerstadt nicht weiter – da müssen sie am besten selber hin und staunen! In die Stadt Petra werden wir später zurückkehren und haben dann ausführlich Zeit, uns hier umzuschauen. So geht es weiter an diesem Nachmittag, bei angenehmen Temperaturen, durch ein kleines Wadi - mit Felshöhlen links und rechts des Weges, mit vielen Oleanderbüschen, unzähligen Lilien - immer leicht bergan zu unserem Lager für die kommenden zwei Nächte. Ein wunderschöner Platz – Platz ist sowieso viel da, und jeder sucht sich ein gemütliches Fleckchen. Bevor jeder in seinen Schlafsack verschwindet, genießen wir das erste Abendessen in freier Natur und sind rundum glücklich. Nachts kommen nicht die Hyänen, wie im Scherz angekündigt – ein paar Hunde haben den Weg ins Lager gefunden und geraten in heftigen Streit um ein paar Essensreste. In der Stille und Dunkelheit macht das Gekläff noch mal so viel Eindruck.

Die Wanderung am nächsten Tag bringt uns, vorbei an Beduinenzelten mit ihren Schaf- und Ziegenherden auf den Weiden rings umher, zu der neolithischen Siedlung Baydah. Archäologen haben hier einiges originalgetreu wieder aufgebaut. Bei den Beduinen werden wir zum Tee eingeladen, auch die Gastfreundschaft wird nicht nur immer wieder beschrieben, sondern immer gelebt.
„Little Petra“, hier treffen wir wieder auf Gleichgesinnte, sprich Touristen. Aber nur kurz. Nachdem wir auch hier die Baukunst bestaunt haben und Geschichte(n) dazu von Luay erläutert bekommen, wandern wir durch den Siq al-Barid weiter, und sind wieder unter uns. Zum Mittagspicknick findet Khalil einen schönen Platz, Holz wird gesammelt, Tee gekocht und das mitgebrachte Mahl verzehrt – köstlich! Fladenbrot, Tomaten, Gurke, Kiri-Käse, Ölsardinen oder Thunfisch, Äpfel, Bananen und Orangen – was will man mehr. Selbst musikalische Untermalung auf der Flöte gibt’s von Khalil noch als Extra dazu.

Der Nachmittag bietet herrliche Ausblicke in die Landschaft, steil fällt das Land ab zum Wadi Arabah. Zurück im Lager werden wir zur gemütlichen Teerunde erwartet. Jeder hat genug Zeit, sich um seine Siebensachen zu kümmern. Und dann, bevor es dunkel wird, zaubert die untergehende Sonne ein prächtiges Farbenspiel auf die Felsen rings um uns.

Der nächste Wandertag bringt uns zurück nach Petra. Aber auf dem Weg dahin müssen wir erstmal um und über den Berg. Umrundung des Djabal Qattar steht in der Beschreibung. Stimmt, aber einmal muss ich doch tief Luft holen, denn irgendwie sollte man doch besser schwindelfrei sein (ungelogen: bin ich nicht). Also, nicht nach unten schauen, die dargebotenen hilfreichen Hände annehmen – dann kann auch ich wieder die grandiosen Ausblicke genießen. Warum ist heute eigentlich Hussein mit, und wo ist Khalil? Ach so, der mag diesen Weg nicht so gerne … kein Wunder. Luay hat wieder eine Überraschung für uns „this is your gift number .. for today!“ .. dann gibt es immer was Besonderes zu sehen. Er lässt uns suchen nach etwas Auffälligem, wir schauen nach Kleinem, Großem, Pflanzen oder … und dann entdecken wir etwas in den Felsen, das nicht von Wind und Wasser geformt ist: Die Spitze von ad-Dayr, dem Kloster, ragt hinter einem Felsen hervor. Dieses beeindruckende Monument liegt 350 m höher als die Stadt Petra. Bei einer Teepause betrachten wir dieses Bauwerk in aller Ruhe, ein Filmteam baut gerade seine Kameras davor auf.

Es sind nicht viele Touristen unterwegs, was die Jordanier nicht nur bedauern, sondern was auch wirtschaftlich einen schweren Rückschlag bedeutet. Jeder kann es nur für sich selbst entscheiden, wohin die Reise geht. Auf jeden Fall habe ich mich nicht nur sehr wohl gefühlt, sondern auch sicher. Und der Bitte von Luay, für sein Heimatland daheim in Deutschland Werbung zu machen und Interessierten Jordanien als Reiseland zu empfehlen, komme ich auch hiermit gerne nach.

Es geht bergab, über viele große Stufen, durch eine fantastische Schlucht, an den Wänden wieder herrliche Farbspiele. Wie im Freilichtmuseum wandern wir hinunter nach Petra. Die entgegenkommenden Touristen müssen da schon mehr schnaufen und schwitzen, sofern sie sich nicht auf Eselsrücken hinauf tragen lassen. Nach dem Mittagspicknick bleibt ausreichend Zeit, die Königsgräber, das Amphitheater und vieles mehr zu besichtigen, bevor wir zum zweiten Mal durch den Siq gehen. Nun in umgekehrter Richtung, zurück nach Wadi Musa.
Gaby und ich haben beschlossen, ins Hammam zu gehen. Wir sitzen entspannt im Dampf, duschen, werden eingeseift und massiert – herrlich. Franz hat unterdessen nicht nur im Café gesessen, er hat auch köstliche Süßigkeiten mitgebracht – die gibt’s für alle dann später als Dessert.
Frisch gewaschen auf den Pickup, der als Taxi für uns bereit steht, Gaby und ich auf die offene Ladefläche. So geht es in unser neues Nachtlager, dort warten schon Khalil und Hussein. Nach mehrmaligem Telefonieren per Handy findet unser Taxifahrer dann auch im Dunkeln den richtigen Weg.

Am Morgen sehen wir dann erstmal unsere neue Umgebung – wieder ein schön gelegenes „Tausend-Sterne-Hotel“. Wir wandern los Richtung Opferplatz auf dem Zib Atuf, von hier bietet sich ein weiter Blick über das ganze Stadtgebiet von Petra und die umgebende, wild zerklüftete Felsenlandschaft. Auch wenn Wadi Musa in Sichtweite ist, gewinnen wir doch schnell wieder den Eindruck, weitab und unter uns zu sein. Denn auf den Wanderungen abseits der Hauptattraktionen begegnen wir keinen anderen Touristen. Luay verabschiedet sich nach einem weiteren köstlichen Mittagspicknick, er fährt zurück nach Amman. Vielen Dank an ihn für die gute und oft humorvolle Betreuung, viel Geduld und Ausdauer bei seinen Erläuterungen und beim Beantworten vieler Fragen.

Khalil nimmt uns nun ganz in seine Obhut, und wir können sicher sein, dass er uns auf wunderschönen Wegen weiter durch diese grandiose Landschaft führt. Wobei man nicht immer unbedingt sieht, dass es da einen Weg gibt, aber so ist es umso spannender.
Am Abend bekommen wir im Lager Besuch von einer ganzen Frauentruppe, die wir am Morgen an den Souvenirständen am Zib Atuf getroffen hatten. Sie sind mit ihrem Geländewagen auf dem Heimweg, und es ist schön, noch mal Hallo zu sagen und mit ihnen gemeinsam einen Tee zu trinken.

Der letzte Wandertag geht gemächlich los, führt lange bergab, und die Berge begeistern uns wieder mit all ihrer Farbenpracht und den tollsten Mustern. Gut, dass wir nicht eilig wandern, sondern mit Muße zum Schauen durch das herrliche Wadi Sabra „wandeln“. Die antike Stadt Sabra wartet mit einem Amphitheater auf, Ruinen sind überall in der Umgebung zu entdecken. Wieder eine Einladung bei einer Beduinenfamilie. Tee und das frischgebackene Brot bieten sie uns Fremden an. Das Tal zieht sich lange hin, nach jeder Biegung wieder ein anderes Bild. Nach einem langen Wandertag erreichen wir das Lager, Begleitjeep und Gepäck sind schon da, Tee ist für uns fertig. Eine große Herde mit Schafen und Ziegen zieht auf dem Heimweg vorbei, der Sonnenuntergang lässt die Steine leuchten – absolut idyllisch.
Das letzte Abendessen mit Khalil und Hussayn, der am Abend immer für leckeres Essen sorgt. Am Feuer sitzen, plauschen, singen und auch ein bisschen tanzen – wir haben eine gute Zeit zusammen. Franz – dance! – wir müssen ihn nicht lange bitten und so tanzen alle Mann für uns zwei Frauen – auch ein Erlebnis. Später am Abend treffen Salim und Ali ein, sie holen uns ab und werden die 2. Etappe der Reise begleiten.
Abschied von Khalil und Hussayn – Shukran – vielen Dank!

Alle und alles gut im Jeep verstaut, geht es nun weiter nach Süden, Richtung Wadi Rum. Erstmal steil bergauf auf die Serpentinenstraße, dann wieder hinunter, die Berge von Petra liegen hinter uns. Durchs Gelände rumpeln wir weiter, die Landschaft wird flacher und weiter. Irgendwann wieder auf dem Highway, und das Rumpeln kommt jetzt eher von dem platten Reifen. Also Pause, abwarten, Salim telefoniert, und nach kurzer Zeit werden wir abgeholt – man kennt sich. Und so ist es ein junger Mann aus einer bekannten (verwandten?) Familie, der uns zu sich nach Hause bringt. Während der Wartezeit werden wir nicht nur mit Tee, sondern gleich mit Mittagessen bewirtet. So bringt uns die Panne wieder einmal zum Erleben der arabischen Gastfreundschaft. Ein Sonntagnachmittag, der Sohn bringt eben mal so drei Touristen überraschend heim, und alle werden bewirtet!
Der Reifen ist repariert oder ausgewechselt, es geht weiter. Bevor wir Rum Village erreichen, biegen wir ab in die wunderbare Landschaft des Wadi Rum. Salim steuert den ersten Lagerplatz an, vorbei an den „Sieben Säulen der Weisheit“ – Lawrence von Arabien lässt grüßen. – Aber der ist uns ja vorher schon in Form von leeren Ölsardinendosen begegnet, so die Feststellung von Franz.

Wir richten uns jeder an seinem Platz ein, und hier gibt es erst Recht genügend Weite, damit jeder seine „eigene Suite“ beziehen kann. Das Wetter ist durchgehend schön, nachts erstaunlich warm, und so brauche ich zu keiner Zeit das Zelt. Freier Blick in diesen Sternenhimmel ist doch immer wieder etwas Besonderes.
Gaby und ich fahren noch mal mit „in die city“ – Salim muss sich noch um das Auto kümmern, Gaby braucht Filme, und wir wollen mal gucken. Franz bleibt im Lager, aber er ist nicht alleine. Ali, unser Koch für die kommende Woche und Selmi, er wird köstliches Brot backen, sind bei ihm. Nach einem Besuch im Supermarkt und Reparatur fürs Auto geht’s bald zurück, und nun wollen wir für eine Woche wieder nur draußen sein.
Der nächste Tag - wir haben frei. Für eine erste Erkundungstour packen wir unseren Tagesrucksack, lassen uns die Richtung angeben und werden ausdrücklich gewarnt, wir sollten doch bitte auf keinen Fall auf die Idee kommen und klettern. Das haben wir nun auch wirklich nicht vor, das ist wohl eher etwas für Profis. Und uns reicht es, diese zum Teil gigantischen Felsmassive von unten zu bestaunen, über die Sanddünen zu laufen und die Landschaft zu Fuß zu erkunden.
Irgend etwas haben wir dann wohl doch nicht ganz richtig verstanden. Als wir nach ca. 4 Stunden wieder im Lager eintreffen – keiner da!. Dann hören wir den Jeep, Gaby geht mal schauen – und dann werden wir ein bisschen geschimpft! Wir sollten nicht so lange wegbleiben, nur bis zu der Düne da hinten (welche?). Und so haben sie sich Sorgen und auf die Suche nach uns gemacht. Doch die Erleichterung oder auch Freude, dass wir alle wohlbehalten und sehr zufrieden wieder da sind, beruhigt die Gemüter schnell, und gemeinsam verbringen wir einen entspannten Nachmittag und gemütlichen Abend am Lagerfeuer.
Es wird ernst, der nächste Morgen ist da, die Kamele auch und so reiten wir nach Salims Einführung in die Kunst des Kamelreitens los. „Catch the rope“ - im gemächlichen Tempo geht es dahin, nicht nur wir Reiter sind froh und guter Laune. Auch für die Kamele ist viel geboten, es blüht erstaunlich viel, und so haben sie eine Menge zu naschen. Schwer nur, sich für die richtige Blume zu entscheiden. Ach, diese lieber auch noch, und so hat Alian, so heißt „mein“ Kamel, immer ein Büschel frisches Grünzeug im Blick und im Maul.
Im Siq al-Barrah gehen fast senkrecht die Felswände himmelhoch hinauf, eine beeindruckende Kulisse. Unsere kleine Karawane, mit Salim voraus, (sch)reitet geruhsam durch diese abwechslungsreiche Wüstenlandschaft mit gewaltigen Felsformationen, Canyons und offenen Sandflächen, Dünen in immer wieder andersfarbigem Sand - immer wieder gibt es etwas Neues fürs Auge und fürs Gemüt.
Teepause, Mittagsrast mit Picknick, und dann wieder an einem herrlichen Fleckchen Erde ankommen zum Nachtlager. Auch in diesen Tagen wird unser Gepäck im Jeep transportiert. Khalid, der Sohn von Salim, steuert mit seinen 14 Jahren gekonnt über Sand und Steine, Ali und Selmi sorgen vorzüglich fürs leibliche Wohl. Nachmittags wird frisch der Beduinenkaffee bereitet und in kleinen Schalen gereicht- zuerst etwas ungewohnt und dann doch sehr schmackhaft und wohl bekömmlich. Den Abend genießen wir entspannt am Feuer, auch hier gibt es überall ausreichend trockenes Holz. Abends sind wir Touristen dann manchmal noch mehr die Minderheit, es kommt Besuch von einem anderen Lager, man tauscht Nachrichten aus, singt gemeinsam, erzählt, und irgendwann kehrt die Nachtruhe ein, alle Sterne funkeln wieder um die Wette. Es ist ein geruhsamer Tagesablauf – und jemanden in die Wüste schicken heißt in diesem Sinne eigentlich nur, jemandem etwas Gutes wünschen.
Mal zwischen den steilen Felswänden, mal obenauf, immer wieder gibt es spannende Plätze für eine Rast. Zum Picknick steigen wir mittags auf einen Berg, der von einem breiten Felsband eingeschnitten ist und ausreichend Platz für die Feuerstelle und einen freien Logenplatz bietet – mit fantastischem Ausblick. Felsgravuren gibt es obendrein zu entdecken.
Im neuen Lager angekommen, sucht sich jeder wieder seinen Schlafplatz und richtet es sich gemütlich ein. Gaby schaut aus ihrem Zelt heraus und meint „Da hat doch eben eine Ziege gemeckert?“. Ja, hat sie. Aber zum letzten Mal. Dann musste sie ihr Leben lassen, für unser Abendessen. So frisch hat man das bei uns wohl nie, und auch der Schlachtplatz ist nicht gleich nebenan, aber dafür sind wir eben auch hier und nicht zuhause. Außerdem schmeckt es.
Am letzten Tag kommen wir gerade im Lager an, als sich eine Herde Ziegen über den verspätet gerichteten Mittags"tisch“ hermacht. Frech sind sie, neugierig, und wer begibt sich nicht gerne an die fertig gedeckte Tafel? Doch nachdem wir mittlerweile wissen, wie man ein Kamel aufhält oder zum mitkommen bewegt, ist das Ziegen verjagen schnell gelöst.

Im letzten Schreiben von Nomad vor Abreise ist uns Renate angekündigt worden, sozusagen als „Ersatz-Reiseleiterin“. Sie komme in den letzten Tagen, um nach dem Rechten zu sehen.
Am späten Nachmittag trifft sie ein und verbringt gemeinsam mit uns den letzten Wüstenabend. Sie hat eine Überraschung mitgebracht: Khalil, den sie in Petra getroffen hat, hat es sich nicht nehmen lassen, mit zu kommen und uns dreien noch mal Hallo zu sagen. Und uns dann am nächsten Tag endgültig zu verabschieden. Den Vormittag sind wir zu Fuß unterwegs, wir laufen Richtung Rum Village, nur das letzte kleine Stückchen steigen wir in den Geländewagen. Es geht vorbei an herrlich roten Sanddünen, rings herum noch mal die großartigen Felsen des Wadi Rum.

Im Haus von Salim sind dann noch einmal alle beisammen, und gemeinsam warten wir auf das Taxi, das uns nach Aqabah bringt. Draußen kommt mittlerweile mächtig Wind auf, die Sicht trübt sich ein, und so hatten wir auch mit dem Wetter Glück.

Wir verabschieden uns, es hat viel Spaß gemacht, und wir haben wunderbare gemeinsame Tage in dieser herrlichen Landschaft verbracht. Vielen Dank für die hervorragende Betreuung und tolle Begleitung.

Der Weg nach Aqabah ist kurz, wir entscheiden uns auf Grund des trüben und sehr windigen Wetters nicht für den Strand. Im Hotel einmal in den großen Pool eintauchen tut’s auch.
Zum Abendessen gehen wir gemeinsam mit Renate in ein Restaurant auf einem Schiff, und als Abschluss einer tollen Reise ist das ein wirklich schöner Ausklang. Unvermeidlich: Am nächsten Morgen geht es zum Flughafen, von Aqabah starten wir nach Amman, und dann geht es endgültig zurück nach Frankfurt.
Wir sind uns einig, dass wir eine wunderschöne Reise gemeinsam erlebt haben.
Und wer noch nicht da war und es sich immer schon mal überlegt hat, dem kann ich nur empfehlen – nix wie hin!


Das war’s.

PS – für Gaby und Franz
… dann war da noch die Geschichte mit der Zwiebel, „Dinner for one“ zum Mittagspicknick, das wilde blinkende Tier an der Felswand, Franz übt sich als Tarzan in Jordanien, Zahlenspiele im Sand, „wie komme ich nur wieder aus diesen Stricken heraus“, Gaby als Kinderärztin im Einsatz bei den Großen, und vieles mehr – Danke auch an Euch zwei beiden, ihr habt die Reise mit zu einem wunderschönen Erlebnis gestaltet.

 


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